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Philologenverband Baden-Württemberg e.V.
Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien

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18.05.2010 / 1811 - 17-10

 
     

Personalratswahlen 2010 an den Gymnasien:

Klares Votum für den Philologenverband

"Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) als stärkster Interessenverband der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien ist der klare Gewinner der diesjährigen Personalratswahlen (4. bis 6. Mai 2010) an den Gymnasien des Landes; wir haben bei der Wahl des Hauptpersonalrats Gymnasien beim baden-württembergischen Kultusministerium mit landesweit 55,85 Prozent der für die PhV-Kandidatinnen und -Kandidaten abgegebenen Stimmen eine erfreuliche Mehrheit erzielt", so der Kommentar von Bernd Saur, dem Landesvorsitzenden des Philologenverbandes zu den Ergebnissen der Personalratswahlen im gymnasialen Bereich. Auch zur Wahl der vier gymnasialen Personalräte bei den Regierungspräsidien Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen wurden die meisten Stimmen der weit über 20.000 an Baden-Württembergs Gymnasien beschäftigten wahlberechtigten Gymnasiallehrer für den Philologenverband abgegeben.

PhV-Landesvorsitzender Bernd Saur dankt den Wählerinnen und Wählern für das gegenüber dem Philologenverband zum Ausdruck gebrachte Vertrauen. Für das überzeugende Wahlergebnis habe ganz wesentlich auch die bildungspolitische Position des Verbandes eine zentrale Rolle gespielt. Saur: "Mit unserer eindeutigen Positionierung für die Beibehaltung des mehrgliedrigen Schulwesens, für den Erhalt und die Stärkung des grundständigen Gymnasiums ab Klasse 5 und durch die grundsätzliche Ablehnung ideologisch geführter Schulstrukturdebatten mit Forderungen nach einer Einheitsschule, die aus Sicht des Philologenverbandes zu einer Qualitätsabsenkung gymnasialer Bildung führen würde, haben wir die Wahl gewonnen." Außerdem hätten auch die PhV-Personalräte in den Stufenvertretungen überzeugend und auf Vertrauen basierende Arbeit geleistet.

Die Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien des Landes steht hinter dem Philologenverband und seinen Positionen zur gymnasialen Berufs- und Bildungspolitik und ist davon überzeugt, dass der PhV die Interessen der Lehrkräfte an den Gymnasien des Landes gegenüber dem Kultusministerium und den Regierungspräsidien in ihrem Sinne mit Nachdruck vertritt, kommentiert Saur das Ergebnis.

Verbandschef Saur fordert eine Absenkung der Deputatsverpflichtung für gymnasiale Lehrer und eine deutliche Verbesserung der Lehrereinstellung. Die zur Zeit vorherrschenden Engpässe bei der Lehrerversorgung und die damit verbundene Mehrbelastung von Tausenden von Lehrern sei nicht mehr hinnehmbar.

"Neben der täglichen Arbeit für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort werden wir uns weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt der Schulart Gymnasium einsetzen und im Rahmen unserer Möglichkeiten alles tun, um die Qualität im Sinne der dort arbeitenden Lehrerinnen und Lehrer zu stärken und weiterzuentwickeln; eine zentrale Forderung des PhV an die politisch Verantwortlichen sind solide schulische Rahmenbedingungen, die ohne Investitionen in Personal und Ausstattung nicht machbar sind. "Der Bildungsbereich muss auch für den Finanzminister an erster Stelle stehen", so Saur.

Folgende Mitglieder des Philologenverbandes Baden-Württemberg, des Verbands der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, wurden in den Hauptpersonalrat Gymnasien beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg gewählt und stellen dort für die nächsten vier Jahre mit sechs Sitzen den Vorsitz in diesem Gremium. Für die Beamten: Annette Laur (Mannheim), Bernd Saur (Ulm), Claudia Hildenbrand (Konstanz), Cord Santelmann (Nehren), Ralf Scholl (Stuttgart); für die Arbeitnehmer: Ursula Kampf (Öhringen).

Informationen auch im Internet unter: www.phv-bw.de

www.phv-bw.de

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Bild des PhV BW-Vorsitzenden Bernd Saur