A 14 – Beförderungen 2006

Ausschreibungsverfahren

Im Ausschreibungsverfahren sind zum 1. Mai 2006 333 Beförderungsstellen zu besetzen, die sich wie folgt auf die Regierungspräsidien verteilen:

Stuttgart
130 Stellen
  Karlsruhe 81 Stellen
Freiburg
65 Stellen
  Tübingen 57 Stellen

Ausschreibungsstellen

die Verwaltungsvorschrift »Beförderung zur Oberstudienrätin/zum Oberstudienrat« tritt zum 31.12.2006 außer Kraft, wenn nicht eine Anschlussregelung getroffen wird.
Hier ist geregelt welche Prozentsätze der verfügbaren Planstellen der Besoldungsgruppe A 14 nach dem Ausschreibungsverfahren und nach dem konventionellen Verfahren vergeben werden. Für das Jahr 2006 war das Verhältnis 70 % Ausschreibungsstellen und 30 % der Beförderungsmöglichkeiten im  konventionellen Verfahren.

Konventionelles Verfahren

Erstes Beförderungsprogramm im Jahr 2006 für Studienrätinnen und Studienräte an Gymnasien

Für Studienrätinnen und Studienräte an Gymnasien bestehen im konventionellen Beförderungsverfahren ab 1. Mai 2006 70 Beförderungsmöglichkeiten, die sich wie folgt auf die Regierungspräsidien verteilen:

Oberschulamt Stuttgart = 29
Oberschulamt Karlsruhe = 14
Oberschulamt Freiburg = 14
Oberschulamt Tübingen = 13

Ab 1. Mai 2006 können Lehrkräfte mit folgender Beurteilung befördert werden:

  1. In den Anstellungsjahrgängen bis einschließlich 1993 Lehrkräfte mit mindestens guter Beurteilung.
  2. In dem Anstellungsjahrgang 1994 Lehrkräfte mit mindestens sehr gut bis guter Beurteilung.

Bei dieser geringen Anzahl an Beförderungsmöglichkeiten im konventionellen Verfahren bleiben Enttäuschungen für viele Studienrätinnen und Studienräte mit langen Wartezeiten und der Beurteilung »gut« nicht aus, denn das KM weist die Regierungspräsidien ausdrücklich auf Folgendes hin:
Lehrkräfte mit sehr guter Beurteilung sind vorrangig zu berücksichtigen.

Es wird zum 1.5.2006 kein weiterer Anstellungsjahrgang geöffnet.

 

Aufstieg in den höheren Schuldienst (Bewährungsaufstieg)

Im Kalenderjahr 2006 können 17 Lehrkräfte an Gymnasien mit fachwissenschaftlicher Ausbildung in zwei Fächern in den höheren Schuldienst aufsteigen.
Die Stellen sind wie folgt auf die Regierungspräsidien verteilt:

Stuttgart
5
  Karlsruhe 6
Freiburg
4
  Tübingen 2

Es können grundsätzlich nur Lehrkräfte berücksichtigt werden, deren Leistungen mindestens mit dem maßgeblichen Gesamturteil »sehr gut bis gut« bewertet werden.

Auch Anlassbeurteilungen in Zusammenhang mit dem Bewährungsaufstieg vom gehobenen in den höheren Schuldienst an Gymnasien sind seit der Einführung des einstufigen Beurteilungsverfahrens (1. November 2005) nur durch die Schulleiterin/den Schulleiter zu erstellen. Ein maßgebendes Gesamturteil durch die Regierungspräsidien ist nicht mehr zu bilden. 
Vor Einführung des einstufigen Beurteilungspräsidien teilweise Gespräche mit Aufstiegskandidatinnen/-kandidaten geführt. Das Ergebnis dieses Gesprächs war dann in das von den Regierungspräsidien zu bildende maßgebende Gesamturteil eingeflossen.

Da die Regierungspräsidien kein maßgebendes Gesamturteil mehr bilden, entfallen solche Gespräche künftig.